Ich war von Mitte Januar bis Mitte Februar an den Great Lakes, in der Hoffnung, dass ein richtig eisiger Winter die Leuchttürme in Eisskulpturen verwandelt und die Seen vielleicht zufrieren, damit ich die traumhaft schönen Ice Caves der Apostle Islands besuchen kann. War aber nix.

Bei der Ankunft in Chicago, und auch die nächsten Tage, war eher Regen als Schnee angesagt. Beim Pictured Rocks National Lakeshore trieben nur einzelne Eisschollen im Lake Superior rum. Der sulzige Schnee auf den offiziell nicht geräumten Pisten ließ meinen Jeep Patriot, mit 4×4 aber ohne gute Reifen, nach wenigen Metern stecken bleiben. Zum Glück war ich nicht weit gekommen, denn nach einigen erfolglosen Versuchen dort wieder raus zu kommen, schafften es letztendlich erst 6 kräftige Amis, mich dort wieder raus zu schieben.

Bei den Apostle Islands konnte ich zwar von Land (von oben herab) erahnen, wie toll die Ice Caves sein müssten, wenn man vom zugefrorenen See her in sie hineingehen könnte. Aber hier trieben nicht einmal Eisschollen im Wasser rum.

Die sonnigen Tage waren auch sehr rar, so dass ich leider nicht sehr zufrieden mit der fotografischen Ausbeute meiner Reise war.


So hatte ich mehr Zeit als geplant für Chicago, und dort wurde zum Ende meiner Reise das Wetter auch schon eher frühlingshaft. Die kahlen Bäume schränkten zwar etwas die Motivauswahl ein, aber in einer Stadt gibt es doch zahlreiche andere Motive.


Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis die Bilder alle aufbereitet sind.